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Pressemitteilung zu weiteren rechtsextremen Verstrickungen des Brandenburger AfD Landes- und Fraktionschefs Andreas Kalbitz: Immer die gleiche Taktik

Zu weiteren rechtsextremen Verstrickungen des Brandenburger AfD Landes– und Fraktionschefs Andreas Kalbitz, erklärt die Sprecherin für ein Tolerantes Brandenburg Andrea Johlige:

Leugnen, verschleiern, relativieren – das ist die Taktik des Andreas Kalbitz. Erst wenn Beweise auf dem Tisch liegen, gibt er scheibchenweise seine rechtsextreme Vergangenheit und seine Kontakte ins Neonazimilieu zu.

Dank dem ARD Magazin „Kontraste“ liegen nun eindeutige Filmaufnahmen vor. Sie zeigen Kalbitz  2007 in einem Zeltlager der 2009 verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend. Diese Organisation war eindeutig rechtsextrem und fungierte als Erziehungsstätte für eine völkische, nationalsozialistische Jugend. Sie stand in der Kontinuität der Hitlerjugend. Bei seinem Besuch des Zeltlagers war Kalbitz 35 Jahre alt – das ist also keine „Sünde eines Jugendlichen“, wie jetzt versucht wird, zu relativieren.

Andreas Kalbitz zählt zum völkisch-nationalistischen Flügel seiner Partei, ist Beisitzer im Bundesvorstand der AfD und damit direkt an der ideologischen Ausrichtung seiner Partei beteiligt.

Inzwischen kann niemand mehr sagen, er wüsste nicht, wen er mit seinem Kreuz bei der AfD gewählt hat. Die AfD ist eine Partei, hinter deren bürgerlicher Fassade immer deutlicher ein rechtsradikaler Kern erkennbar wird.