Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Rote Linie Rassismus

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März erklärt die havelländische Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (DIE LINKE), asyl- und flüchtlingspolitische Sprecherin ihrer Fraktion:

"Rassistische Gewalttaten und Diskriminierungen sind leider auch in Brandenburg alltägliche Erfahrungen, denen sich vermeintlich nicht hier geborene Menschen ausgesetzt sehen. Diesen Tendenzen bis hinein in die gesellschaftliche Mitte stellen wir uns als LINKE entschieden entgegen und unterstützen all jene, die für eine offene und solidarische Gesellschaft streiten, Geflüchtete unterstützen oder sich gegen antisemitische und faschistische Hetzer*innen zur Wehr setzen", erklärt Andrea Johlige.

"Menschen, die andrere Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren, auszugrenzen und bedrohen überschreiten eine Rote Linie und verlassen damit die Ebene des demokratischen Diskurses", ergänzt Johlige.

"Umso mehr freut es mich, dass es so viele Menschen gibt, die sich Faschist*innen wie am Samstag in Brandenburg an der Havel in den Weg stellen oder wie am selben Tag in Dallgow-Döberitz für die Integration Geflüchteter und eine solidarische Gesellschaft auf die Straße gehen", so Johlige abschließend.

Hintergrund:
Am 21. März 1960 demonstrierten mehrere tausend Menschen nahe Johannesburg in Südafrika gegen diskriminierenden Gesetze. Bei den Protesten wurden mehrere dutzend Menschen von der Polizei erschossen. Dieser Tag ging als Massaker von Sharpeville in die Geschichte ein. 1966 wurde der 21. März durch die UNO-Generalversammlung zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung erklärt.