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LINKE startet Volksinitiative: Keine Geschenke den Hohenzollern

Die Erben der Hohenzollern und ihr Sachwalter Georg Friedrich Prinz von Preußen fordern Entschädigungen vom Staat. So verlangen sie Kunstwerke, ein Wohnrecht im Schloss Cecilienhof, ein Museum, das der Staat bezahlt und in dem sie mitbestimmen, wie die Geschichte der Hohenzollern interpretiert werden soll. Dazu erklärt die havelländische Landtagsabgeordnete Andrea Johlige (DIE LINKE):

„Mit dieser Maßlosigkeit der Forderungen des ehemaligen Königshauses und seiner Sachwalter ist eine rote Linie überschritten, die Forderungen sind einfach inakzeptabel. Deswegen hat DIE LINKE. Brandenburg eine Volksinitiative gestartet, mit der Entschädigungen und die Rückgabe von Immobilien und Kunstwerken an das ehemalige preußische Königshaus verhindert werden sollen.

Die Hohenzollern haben die Machtergreifung der Nazis nicht nur toleriert – nein, sie haben sie letztlich aktiv befördert. Am historisch folgenschweren „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933, als sich Hitler und Hindenburg zur Machtergreifung die Hände reichten, stand der Kronprinz der Hohenzollern wie ein Pate in der ersten Reihe. Schon deshalb ist jegliche Entschädigung ausgeschlossen. Schlösser, Museen und öffentliche Kulturgüter müssen öffentlich bleiben. Sie gehören allen Menschen, die hier leben – und so soll es auch bleiben. Raum für Vergleiche gibt es da nicht."

Unterschriftenlisten sind bei jeder Kreisgeschäftsstelle der LINKEN erhältlich. Den Wortlaut der Volksinitiative finden Sie auf www.keine-hohenzollern-geschenke.de.