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Von Wachstumsschmerzen und Entwicklungschancen

Gemeinsam mit ihrem Abgeordnetenkollegen Christian Görke wurden in dieser Woche die Antrittsbesuche bei havelländischen Bürgermeistern und Amtsdirektoren forgesetztt. Die beiden Linkspolitiker führten mit Felix Menzel, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, ein Arbeitsgespräch. Dabei ging es um die aktuelle Situation in der Gemeinde und verschiedene Fragen der Landespolitik.

So berichtete Felix Menzel, dass der Einwohnerrückgang in den Ortsteilen der Gemeinde gestoppt sei. Im Gegenteil, viele ehemalige Havelländer, die vor Jahren aus Studien- bzw. Berufsgründen ihre Heimat verließen, kehren in die Region zurück. Es sind zumeist junge Familien mit Kindern, die sich den Wunsch vom Eigenheim im landschaftlich reizvollen Havelland erfüllen. Das verursache in der Gemeinde Wachstumsschmerzen, aber auch Entwicklungschancen. So hält der Milower Verwaltungschef es für erforderlich, dass im Westhavelland eine zusätzliche weiterführende Schule gebaut wird. Aus Sicht der Gemeinde Milower Land wäre Premnitz der geeignete Standort für eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

Innerhalb der Gemeinde sei Großwudicke ein Ort mit viel Entwicklungs-potential. So kann Großwudicke die Aufgaben als grundfunktionaler Schwerpunkt erfüllen, was vom Land mit zusätzlich 100 000 Euro pro Jahr unterstützt wird.

Außerdem berichtete Felix Menzel, dass in wenigen Monaten der Neubau der Brücke über die Havel beginnt. Im Rahmen dieses Projektes wird auch der Kreuzungsbereich des Abzweigs nach Bützer neu gestaltet. Hier wird ein Kreisverkehr entstehen.

Indes ist noch keine Lösung für den Bau eines Radweges entlang der L 963 zwischen Milow und Premnitz in Sicht. Dieses Projekt scheitert bislang daran, dass einige Anlieger nicht bereit sind, die entsprechenden Grundstücksstreifen an das Land zu verkaufen, damit der Radweg gebaut werden kann.

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